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Autobahn Drucken E-Mail
Eine Autobahn ist eine Fernverkehrsstraße, die ausschließlich dem Schnellverkehr und dem Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen dient. Sie besteht aus zwei Richtungsfahrbahnen mit (in Deutschland seit einigen Jahrzehnten) jeweils mindestens zwei Fahrstreifen sowie meistens mit zusätzlichem Standstreifen (auch Seitenstreifen oder Pannenstreifen genannt). Beide Fahrbahnen sind durch einen Mittelstreifen, in dem passive Schutzeinrichtungen wie Stahl-Schutzplanken oder Betonschutzwände errichtet sind, voneinander getrennt. Die Fahrbahnbefestigung kann entweder als Beton- oder als Asphaltbelag ausgeführt sein.

Im Gegensatz zu anderen Straßenkategorien besitzen Autobahnen stets höhenfreie Knotenpunkte. So erfolgt der Übergang von einer Autobahn auf eine andere durch Brücken und Unterführungen (Autobahnkreuz) oder Abzweigungen (Autobahndreieck, in Österreich „Knoten“, bzw. in der Schweiz „Verzweigung“), Übergänge ins untergeordnete Straßennetz werden (Autobahn-) Anschlussstellen genannt. Je nach Verlauf der Trasse spricht man in manchen Fällen von Ringautobahnen oder Stadtautobahnen. Tunnel und Brücken im Verlauf der Autobahnen sowie die meisten Straßenbrücken über die Autobahnen sind Teile der Autobahnen.

An den meisten Autobahnen befinden sich Autobahnraststätten und Autobahnparkplätze, um den Ver- und Entsorgungsbedürfnissen der Autobahnnutzer nachzukommen und diesen eine Möglichkeit zu geben, sich zu erholen. Oft befinden sich dort auch Attraktionen und Spielgeräte für Kinder. Diese Anlagen sind Teile der Autobahnen. Auf Fahrstreifen der Autobahnen ist das Halten und Parken nicht erlaubt. Des Weiteren ist auf dem Seitenstreifen und in den Nothaltebuchten das Halten nur in besonderen Fällen (etwa eines technischen Defektes oder auf Anweisung eines ausführenden Staatsorgans) erlaubt, um den nachfolgenden Verkehr nicht zu behindern.

Jede Autobahn besitzt mehrere, baulich fest eingerichtete Bedarfsumleitungen, um dem Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit zu geben, einen Stau umfahren zu können. Diese werden mit „U“ gekennzeichnet. Die Verkehrsführung wird auf der Umleitungsstrecke durchgehend wiederholt, bis der Verkehrsteilnehmer das Ende der Umleitungsstrecke erreicht hat.

Autobahnnetz

Die Vielzahl von einzelnen Autobahnen bilden zusammen ein Straßennetz, welches sich über Ländergrenzen hinweg erstreckt. Ein besonders dichtes Netz bilden Autobahnen in Europa, Nordamerika und in einigen asiatischen Ländern. Auf Kontinenten wie Afrika, Australien und Südamerika sind nur im Einzugsbereich von Großstädten Autobahnabschnitte zu finden. Eine flächenmäßige Erschließung ist nicht vorhanden. Gründe dafür sind der Mangel an finanziellen Mitteln und der mengenmäßig geringe motorisierte Verkehr in ländlichen Gegenden.

Europa

In den meisten europäischen Ländern bilden Autobahnen eine eigene Straßengattung, in einigen Ländern (zum Beispiel Schweden) werden sie zu den anderen Fernstraßen (beispielsweise Europastraßen) gezählt. Autobahnen sind in allen europäischen Staaten außer Estland, Island, Lettland, Malta, Moldawien, Montenegro und den Zwergstaaten vorhanden. Sie werden fast durchweg grenzüberschreitend fortgeführt und erhalten eine Kennzeichnung als Europastraße.

In Europa werden ständig neue Autobahnen gebaut oder bestehende Autobahnabschnitte erweitert. In den Jahren 1994 bis 2004 wuchs das Autobahnnetz in den neuen EU-Mitgliedstaaten um 1000 km, in den alten Mitgliedstaaten sogar um 12.000 km.

Nordamerika

Die USA sind von einem für die Größe des Landes sehr dichten Autobahnnetz (so genannte Interstate Highways) überzogen, die zum Teil deutlich großzügiger angelegt sind als in Europa. Während Überlandautobahnen weniger ausgelastet sind, leiden Autobahnen in Ballungsräumen unter einem starken Verkehrsaufkommen. Der Straßenquerschnitt wird aus diesem Grund sehr breit ausgebildet (bis zu neun Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn) und mit großzügigen Anschlussstellen und Knotenpunkten angelegt.

Der Osten Kanadas, darunter vor allem Ontario und Québec, verfügt über ein ähnlich gut ausgebautes Autobahnnetz wie die Vereinigten Staaten. Bis auf den staatlich verwalteten Trans-Canada-Highway obliegt der übrige Straßenbau den einzelnen Provinzen. Der Trans-Canada-Highway ist außerhalb von Ballungsräumen und dichter besiedelten Gebieten noch nicht durchgängig mehrstreifig ausgebaut.

In Mexiko sind die wichtigsten Städte des Landes mit Autobahnen verbunden.

Asien

Japan und Südkorea verfügen über Autobahnnetze mit hohem Ausbau-Standard. Zudem bauen viele aufstrebende Staaten Ost- und Südostasiens ihre Autobahnnetze mit großer Geschwindigkeit aus. Besonders China hat durch ein groß angelegtes Ausbauprogramm das deutsche Autobahnnetz im Hinblick auf die Länge überholt. Ähnlich dem Europastraßennetz werden auch im asiatischen Raum einzelstaatliche Autobahnen zu einem Gesamtnetz verbunden. Das Vorhaben besitzt den Namen Asian Highway Project.

Geschichte

Deutschland

Siehe auch: Autobahn (Deutschland) und Reichsautobahn

Die erste Autobahn-ähnliche Strecke der Welt war die AVUS in Berlin. Sie wurde privat finanziert und 1921 eröffnet, war allerdings gebührenpflichtig. Die AVUS diente daher zunächst hauptsächlich als Renn- und Teststrecke und nicht dem öffentlichen Verkehr.
Straßenschild „Bundesautobahn 555“

Als erste öffentliche Autobahn Deutschlands – damals noch offiziell als „Kraftwagenstraße“ bezeichnet – gilt die heutige A 555 zwischen Köln und Bonn, die nach dreijähriger Bauzeit am 6. August 1932 durch den damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer eröffnet wurde. Die Strecke war bereits höhenfrei ausgebildet und je Fahrtrichtung zweispurig, was heute als Mindestmaßstab für die Bezeichnung „Autobahn“ gilt. Baulich getrennte Richtungsfahrbahnen, ein weiteres typisches Charakteristikum von Autobahnen, besaß sie jedoch noch nicht. Daher bekam der Abschnitt erst 1958 nach weiterem Ausbau den offiziellen Status einer Autobahn.

Österreich

Der Autobahnbau begann in Österreich mit dem Anschluss an das Deutsche Reich 1938. Noch im selben Jahr wurden erste Teilstücke der West Autobahn bei Salzburg fertiggestellt. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges kam der Ausbau des Autobahnnetzes allerdings zum Erliegen und wurde erst nach dem Wiedererlangen der Souveränität Österreichs mit dem Österreichischen Staatsvertrag von 1955 wieder aufgenommen.

Schweiz

Die erste höhenfreie Straße der Schweiz war die „Ausfallstraße Luzern-Süd“, die 1955 eröffnet wurde (heute Teil der A2). Sie bekam allerdings erst später nach weiterem Ausbau den Status einer Autobahn, welcher durch den „Bundesbeschluss über das Nationalstrassennetz“ von 1960 eingeführt wurde. Die erste offizielle Autobahn der Schweiz war demnach das 1963 fertiggestellte Teilstück der A1 zwischen Genf und Lausanne.

Schweden

Die schwedischen Autobahnen, in Schweden Motorvägar genannt, entstanden erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der erste Motorväg mit Autobahnstandard wurde, nach deutschem Vorbild, mit einen Fahrbahn aus Beton zwischen Malmö und Lund angelegt und 1953 von Prinz Bertil von Schweden eingeweiht. Das Teilstück war 17 km lang. Heute (2007) ist das schwedische Autobahnnetz ungefähr 1.800 km lang. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern hat Schweden keine eigenständige Nummerierung seiner Autobahnen, sondern diese können Teile der Länsvägar oder Riksvägar sein. Die Kennzeichnung und Beschilderung der schwedischen Motorvägar (weißes Zeichen auf grünem Grund) entspricht dem Wiener Übereinkommen über Straßenverkehrszeichen von 1968.

Die Höchstgeschwindigkeit auf schwedischen Autobahnen beträgt 110 km/h, seit Herbst 2008 sind auch auf gewissen Teilstücken 120 km/h zugelassen.

Italien

Als erste Autobahn Italiens und gleichzeitig erste für alle zugängliche Autostraße der Welt gilt die Autostrada dei Laghi. Das erste Teilstück zwischen Mailand und Varese wurde 1924 privat von Dr.-Ing. Puricelli errichtet und war gebührenpflichtig. Die Autostraße besaß je Fahrtrichtung einen Fahrstreifen und war noch nicht höhenfrei ausgebildet. Spezielle Auf- und Abfahrten waren angelegt.

Frankreich

Die erste Autostraße Frankreichs, die Autoroute de Normandie, sollte 1940 fertiggestellt werden. Durch den Zweiten Weltkrieg verzögerte sich allerdings der Bau und die Strecke wurde erst 1946 eröffnet. Die offizielle Bezeichnung „Autoroute“ wurde 1955 eingeführt.

Vereinigtes Königreich

Der Bau von Autobahnen im Vereinigten Königreich begann 1949 mit dem Special Roads Act. Darin definierte das britische Parlament „spezielle Straßen“ (später offiziell als „Motorway“ bezeichnet), für die nur bestimmte Fahrzeugtypen zugelassen waren. Die erste dieser „speziellen Straßen“, die heutige M6 bei Preston, wurde am 5. Dezember 1958 eröffnet. Ein Jahr später, am 2. November 1959, gab man die heutige M1 bei London für den Verkehr frei. Da die M6 damals recht kurz war und lange nicht erweitert wurde, wird häufig die M1 als erste Autobahn Großbritanniens bezeichnet.

 Verkehrsregeln

Aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Umweltschutzes haben viele Länder eine Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen 110 und 130 km/h für Autobahnen eingeführt. Deutschland bildet eine Ausnahme und schreibt keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung vor, gibt dem Verkehrsteilnehmer jedoch eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h vor. Im Übrigen ist die Geschwindigkeit den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen (beispielsweise Schnee oder Nebel) sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.

Neben der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gilt auf Autobahnen auch eine vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit: Fahrzeuge, die bauartbedingt nicht mehr als 45 bis 80 km/h (länderabhängig, in Deutschland 60 km/h) erreichen können, sind von der Autobahnbenutzung ausgeschlossen. Dies geschieht, da langsamere Fahrzeuge den Verkehrsfluss behindern und sich so die Unfallgefahr erhöht.

Das Halten, Wenden, Rückwärtsfahren sowie das Auf- und Abfahren an nicht gekennzeichneten Stellen auf der Autobahn ist generell verboten. Ausnahmen zum Halteverbot bilden die Autobahnparkplätze und Autobahnraststätten. Verkehrsteilnehmer, deren Fahrzeug eine Panne hat, warten am rechten Fahrbahnrand (beziehungsweise auf dem Standstreifen, falls vorhanden).

Verkehrsstärke

Autobahnen sind baulich dafür ausgelegt, ein hohes Verkehrsaufkommen auszuhalten. So eignet sich beispielsweise eine vierspuriger Autobahn mit Standstreifen für bis zu 70.000 Fahrzeuge pro Tag. Je nach Anteil des Güterverkehrs kann dieser Wert unterschiedlich ausfallen. Der höchste Verkehrsfluss mit bis zu 2.600 Autos pro Stunde und Fahrstreifen stellt sich – wegen des verringerten Sicherheitsabstandes – bei etwa 85 km/h ein, wenn sich die Geschwindigkeiten der einzelnen Fahrzeuge einander anpassen. Eine noch höhere Belastung führt dann zum Stau. Bei subjektiv „freier Strecke“ können hingegen nur etwa 1.800 Autos pro Stunde und Fahrstreifen passieren.[6] Das theoretische Modell für den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Durchlassfähigkeit einer Straße liefert das Fundamentaldiagramm des Verkehrsflusses.

Verkehrssicherheit

Autobahnen haben den geringsten Anteil an den Gesamtunfallzahlen. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens und der hohen Geschwindigkeit ereigneten sich im Jahre 2002 nur knapp 7 % der Unfälle mit Personenschäden auf deutschen Autobahnen. Neben dem Risiko mit einem anderen Fahrzeug zu kollidieren, besteht auch die Gefahr eines Wildunfalls. Die zum Teil schweren Unfälle treten besonders in Waldgebieten auf. Die Straßenverkehrsbehörden errichten daher in gefährdeten Gebieten Wildschutzzäune entlang der Straße, um dem Wild den Zutritt zur Fahrbahn zu verwehren.

Im Regelfall werden in Deutschland und Österreich Autobahnen bei Nacht nur im innerstädtischen Bereich (Stadtautobahn) sowie bei unfallträchtigen Ein- und Ausfahrten beleuchtet. Autobahntunnel werden – wie andere Straßentunnel – immer beleuchtet. In vielen anderen Ländern (beispielsweise Frankreich oder Großbritannien) sind die meisten Autobahnen in Ballungsräumen und alle Autobahnknotenpunkte beleuchtet. Es gibt einige Länder wie Belgien, Luxemburg, Vereinigte Arabische Emirate oder die Türkei, wo sogar fast alle Autobahnen nachts beleuchtet werden. Im Zuge der Energieeinsparungen und der aufwändigen Wartung sowie der so genannten Lichtverschmutzung wird aber auch in einigen dieser Länder die Beleuchtung nach und nach eingestellt.

Kultur

Die Autobahnen haben auch zu kultureller Auseinandersetzung angeregt. Beispiele sind die Errichtung von Autobahnkirchen. Im Bereich der Musik das Album Autobahn der Musikgruppe Kraftwerk oder das Lied 'Deutschland Autobahn' des US-amerikanischen Country-Sängers Dave Dudley, dessen Großeltern aus Deutschland stammten. In dem Film The Big Lebowski (1998) taucht ein Trio deutscher Nihilisten auf, das als Gruppe „Autobahn” (ein Kraftwerk-Verschnitt) Ende der Siebziger seine erste Techno-LP mit dem Titel „Nagelbett” herausgebracht haben soll. Auch tragen einige Diskotheken, die an oder in der Nähe einer Autobahn liegen den Namen dieser Autobahn, so zum Beispiel eine Kasseler Diskothek namens „A7“ an der A 7. Die deutsche Filmkomödie Superstau spielt fast komplett auf einer Autobahn.

Baukosten

Die Baukosten von Autobahnen sind stark von den Begebenheiten der jeweiligen Strecke abhängig. Einfache Streckenführungen verursachen Kosten von etwa vier bis sechs Millionen Euro pro Autobahnkilometer, bei komplexen Strecken, etwa mit Brücken und Tunneln, liegen die Kosten um ein Vielfaches höher. Zusätzlich zu den reinen Baukosten kommen Kosten für den Planungsprozess, für Gutachten und Beratungsleistungen externer Ingenieure, Genehmigungsverfahren und für begleitende Investitionen, also etwa für Lärmschutzwände, Straßenbegleitgrün und Wechselverkehrszeichen hinzu.

Entsprechend einer Beispielrechnung können sich in Deutschland durchschnittliche Kosten von 26,8 Millionen Euro pro Autobahnkilometer ergeben, wovon ein Viertel reine Baukosten und drei Viertel zusätzliche Kosten sind.

Natur- und Umweltschutz

Der Neu- oder Ausbau von Autobahnen wird immer wieder durch Natur- und Umweltschützer kritisiert. Umweltschützer sehen den Autobahnbau vor allem als falsches verkehrspolitisches Signal, da dadurch der motorisierte Individualverkehr und somit der zusätzliche Ausstoß von klimaschädlichen Abgasen gefördert wird. Außerdem warnen sie vor zusätzlicher Lärmbelastung für die Umgebung der Autobahn.

Naturschützer hingegen bemängeln vor allem den Flächenverbrauch sowie die zunehmende Landschaftszerschneidung, welche durch neue Autobahnen gefördert wird. Zudem wird bemängelt, dass der Arten- wie der Biotopschutz bei der Verkehrsplanung oft eine untergeordnete Rolle spielt. Aus diesen Gründen versuchen Umweltschutzorganisation und Naturschutzverbände durch Aufklärungsarbeit, aber auch mithilfe des Verbandsklagerechts den Bau weiterer Autobahnen zu verhindern oder umweltverträglichere Streckenführungen beim Neubau durchzusetzen.

Des Weiteren fördern Autobahnen aktiv die Zersiedelung. Durch die verkürzte Wegstrecke und die Verkürzung der Fahrzeiten wird es z. B. Arbeitnehmern ermöglicht, sich weiter weg von ihren Arbeitsplätzen anzusiedeln. Dies führt wiederum zu mehr Verkehr auf den Autobahnen, was wiederum zu einem Bedarf für neue Straßen oder für den Straßenausbau führt. So sind z. B. in Los Angeles selbst achtspurige Autobahnen regelmäßig von Staus betroffen. Ein weiteres Beispiel sind Gewerbegebiete an Autobahnen außerhalb von Städten. Diese sind in der Regel nicht mit anderen Verkehrsmitteln zu erreichen, ein weiterer Anstieg des Individualverkehrs ist die Folge.

Eine Möglichkeit, die negativen Auswirkungen von Autobahnen auf die Umwelt zu verringern, ist das Verfahren der Trassenbündelung. So wird neben einem bestehenden Verkehrsweg (etwa eine Bahnlinie) eine Autobahn errichtet. Durch dieses Prinzip werden die Flächenzerschneidung und die Neuverlärmung reduziert. Ein weiteres Mittel, mit dem versucht wird die Auswirkungen der Landschaftszerschneidung zu verringern, ist der Bau von Grünbrücken.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Maut aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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